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Raiffeisen und Le Théâtre Kriens-Luzern
Es ist Freundschaft

V.l.n.r: Andréas Härry, Co-Leiter Le Théâtre, Andreas
Gisler, Marketingverantwortlicher der Urner
Raiffeisenbanken, Sonja Greber, Co-Leiterin Le Théâtre,
Urs Hegi, Marketingverantwortlicher der Luzerner
Raiffeisenbanken, Theddy Frener, Präsident des
Raiffeisenverbandes Ob- und Nidwalden, Robert Schmidig,
Marketingverantwortlicher der Schwyzer Raiffeisenbanken.
Das Musicalhaus der Zentralschweiz in Kriens und die
Raiffeisenbanken der Kantone Luzern, Zug, Ob- und
Nidwalden, Schwyz und Uri verlängern die Zusammenarbeit
um weitere drei Jahre. Mit kommerziellen Absichten -
aber nicht nur!
„Unsere Unternehmungen verbindet eine intensive
Zusammenarbeit in kommunikativer und finanzieller
Hinsicht“. Urs Hegi, Marketingverantwortlicher der
Luzerner Raiffeisenbanken preist die Kooperation der
Bank und des Theaterhauses in höchsten Tönen: „Le
Théâtre und Raiffeisen profitieren gleichermassen stark
von den vielen Mechanismen, die wir zusammen
aufgleisen“. Und Sonja Greber, Co-Leiterin der
Musicalbühne, fasst die Beziehung in drei Worten
zusammen: „Es ist Freundschaft“.
Diese Zuneigung – die mit den Musicalproduzenten im
Jahre 2002 begründet wurde - ist jetzt um weitere drei
Jahre verlängert worden. „Wir freuen uns auf die grossen
Projekte des Hauses, die der Zentralschweizer
Bevölkerung, und damit auch unseren Kunden gute Momente
in Kriens bescheren werden“ erklärte Urs Hegi anlässlich
der Unterzeichnung des neuen Vertrages. Aktuell
begeistert die Produktion HAIR im Musicaltheater, dies
noch bis im Januar 2012.
www.raiffeisen.ch
Jubiläum
im Le Théâtre Kriens-Luzern
Fünf Jahre Musicals in
der Industriezone
Im September 2006 begannen die
Proben zur ersten Musicalproduktion im Industriegebäude
Schweighof in Kriens. Nach hart erkämpften, ersten
Jahren gehört Le Théâtre heute zu den beliebtesten
Bühnen der Zentralschweiz. Und zu den national bekannten
Standorten für Musicalproduktionen.
„Die meisten sagten oder dachten, wir seien
übergeschnappt“. Theaterleiter Andréas Härry sind die
Reaktionen von Partnern, Freunden und Medienvertretern
noch bestens in Erinnerung, als er im Frühling 2006
bekanntgab, zusammen mit Sonja Greber ein eigenes
Theaterhaus in der Krienser Industriezone errichten zu
wollen. „Und eigentlich hatten sie alle recht“ gibt
Härry unumwunden zu: Eine Bühne aufzubauen, die auf
keinerlei Subventionen zählen kann und sich ausserdem
dem aufwändigen Genre Musical widmet, das ist alles
andere als ein „Renditeentscheid“.
Kampf mit der Buchhaltung
Die Anfänge waren denn auch kein Spaziergang: die ersten
drei Jahre Existenz von Le Théâtre standen im Zeichen
des Kampfes mit der Buchhaltung. Zwar wusste die Bühne
von Anfang an im künstlerischen Bereich zu gefallen, die
Zuschauerzahlen konnten aber die hohen
Musical-Produktionskosten und die Amortisation des
teuren Theatermaterials nur mit Mühe decken.
Quersubventionen aus anderen Geschäftsbereichen, treue
Partner, Freunde und Sponsoren sowie der Bereich
„kommerzielle Anlässe“ hielten das Schiff auf Kurs. Dann
ging es bergauf: Ende 2008 wurde mit dem Musical „Jesus
Christ Superstar“ zum ersten Mal mit 80% Auslastung
gespielt. 2009 bei EVITA waren es gegen 90 %. Die (vom
Feuilleton und den Gästen über alle Masse gelobte)
Frühlingsproduktion „Der kleine Horrorladen“ brachte
2010 einen Rückschlag mit 65% Auslastung. Dann aber
startete im Herbst 2010 GREASE durch mit weit über 90%.
Und dies bei einer Rekordanzahl von 52
Vorstellungsdaten. GREASE war die erfolgreichste
ein-Saison-Produktion, die je in der Region gespielt
wurde. „Damit haben wir das Zuschauerpotential der
Zentralschweiz für eine Spielzeit von zweieinhalb
Monaten wohl ausgeschöpft“ spekuliert Andréas Härry.
„Wachstum ist nur noch mit einer verstärkten, nationalen
Ausrichtung möglich“.

Bis anhin die erfolgreichste Produktion
im Le Théâtre: GREASE
Grosse Musicals auf kleiner Bühne
Und dieses Kommunizieren mit Gästen aus der ganzen
Deutschweiz findet bereits statt. „1/3 unserer
Zuschauerinnen und Zuschauer von GREASE stammten nicht
aus einem Umkreis von 50 Kilometern, diese Tendenz ist
für das kommende
HAIR weiter steigend“ kann Finanzchefin Sonja Greber
bestätigen. Die Gründe dafür sind das Internet, das von
der Musicalfangemeinde überdurchschnittlich genutzt wird
(ersichtlich am hohen Anteil Ticketbestellungen über
dieses Medium) und die Einzigartigkeit des Hauses: Keine
Musicalspielstätte in der Schweiz, ja im bekannten
Umfeld Europas, spielt auf so kleiner Fläche so „grosse
Musicals“. Das Zitat eines Journalisten erklärt den
Nutzen für den Gast: „EVITA auf der einer grossen,
Schweizer Bühne hat mich beeindruckt, EVITA in Kriens
hat mich berührt“. Die Nähe der Zusehenden am Geschehen,
die Intimität des Rahmens und die, durch die
Medienkritiken der letzten Jahre immer wieder
bestätigte, hohe Qualität der Darsteller sorgen für eine
wachsende Stammkundschaft über die lokalen Grenzen
hinweg.
Sympathischer Ruf
Die künstlerische Qualität des Hauses konnte in den
letzten Jahren auch durch eine Eigendynamik in der
Musicalszene immer weiter gehoben werden: Le Théâtre
profitiert von seinem guten, sympathischen Ruf in
Künstlerkreisen und lockt immer mehr internationale
Topdarsteller an die Auditions für neue Produktionen.
„Wir schämen uns fast, gewissen Leuten absagen zu
müssen“ sagt Andréas Härry. In Regie und musikalischer
Leitung herrscht seit Jahren personelle Konstanz: Marina
Macura und Arno Renggli realisieren jedes Jahr
interessante, solide gemachte Produktionen, die
künstlerisch bei Gästen und Kritikern sehr gut ankommen.
Kultur-Erfolgsgeschichte
Die zukünftige
Ausrichtung von Le Théâtre wird den eingeschlagenen Weg
nicht verlassen: Bekannte und hochklassige Musicals
werden gezeigt, Topdarsteller für die Hauptrollen
engagiert. „Jede Produktion, die wir aufführen, wird
optimal ans Haus angepasst um unsere Stärken als „kleine
Bühne“ ausspielen zu können“ sagt Andréas Härry. Und
eine Uraufführung? Schliesslich war die Truppe vom Le
Théâtre ja auch verantwortlich für das Musical „Der
Drachenstein“, das 2002, 2003 (im KKL) und 2007 (im Le
Théâtre) über 20'000 Zuschauer begeisterte. „Ja, es sind
da sehr gute Ideen vorhanden. Wir starten das Projekt
aber erst, wenn alle Rahmenbedingungen passen“. Le
Théâtre Kriens-Luzern hat in letzter Zeit eine
Zentralschweizer Kultur-Erfolgsgeschichte geschrieben.
„Das wollen wir keinesfalls ändern“ beschreibt Andréas
Härry die pragmatische Vorgehensweise zu einem eigenen
Werk: „Kein zweites Mal soll man uns sagen müssen, wir
seien übergeschnappt!“
Le Théâtre Musical Gala 2011
Bitte mehr Zugaben!
Die sechs ordentlichen Vorstellungen der Le Théâtre
Musical Gala 2011 (13. bis 17. April) waren zu 96%
ausverkauft. Die kurzfristig programmierte
Zusatzvorstellung vom Sonntagabend erreichte ebenfalls
hervorragende 60% Belegung, trotz
„theaterunfreundlichem“, sprich sehr gutem Wetter.
Die Darbietungen der vier Solisten Bruno Amstad, Irène
Straub, Patrick von Castelberg und Judith Peres wurden
heftig beklatscht. Auch die stimmungsvollen Arrangements
der Band unter der Leitung von Arno Renggli weckten
Beigeisterung. Eine Zugabe mehr am Schluss hätte den
Wünschen des Publikums sicher entsprochen…
Mit dieser Produktion verabschiedet sich Le Théâtre in
die Sommerpause. Im Herbst 2011 starten die
5-Jahres-Jubiläumsaktivitäten mit dem Schwerpunkt auf
der Neuinszenierung des Musicals HAIR.

Raiffeisen und Le Théâtre Kriens-Luzern
Fünf Jahre Kooperation auf und neben der
Bühne
Im Frühling 2006, ein halbes Jahr vor der
Eröffnung des Musicalhauses in Kriens, besiegelten die
Raiffeisenbanken der Zentralschweiz und Le Théâtre
Kriens-Luzern ihre Zusammenarbeit. Für die Bank war dies
ein Bekenntnis zur Förderung populärer Kultur in der
Region. Aber auch ein Wagnis: Ein neues,
privatwirtschaftliches Theaterhaus zu unterstützen
gehört sicher nicht zu den risikobefreiten Projekten…
Das Unterfangen gelang: Heute gehört Le Théâtre
Kriens-Luzern zu den etablierten Häusern der
Zentralschweiz. Mit dem letzten Musical „Grease“ wurde
sogar die erfolgreichste ein-Saison-Bühnenproduktion der
Zentralschweiz aufgeführt.
Zum Jubiläum offeriert Raiffeisen seinen
Mitgliedern eine aussergewöhnliche Aktion: 50% Rabatt
auf die Tickets der kommenden Le Théâtre Musical-Gala,
die vom 13. bis 17. April in Kriens über die Bühne geht.
Informationen dazu erhalten Raiffeisen-Kunden auf der
Webseite ihrer Bank.
Abschluss der Produktion
GREASE im Le
Théâtre Kriens-Luzern (29.1.2011)
Die
Zentralschweiz liebt „Sandy“ und „Danny“
Mit einem neuen Zuschauerrekord konnte die
Winterproduktion GREASE der Krienser Musicalbühne am
Sonntag abgeschlossen werden. 15'000 Besucherinnen und
Besucher sahen die berühmte Highschool Liebesgeschichte
im Le Théâtre. Damit übertrifft GREASE die bereits sehr
erfolgreiche Vorjahresproduktion EVITA um fast 40%. Die
Auslastung der Vorstellungen betrug inklusive den
Zusatzvorstellungen über 90%.
Die Gründe dieses Erfolges im privatwirtschaftlich
betriebenen Theater liegen laut Finanzchefin Sonja
Greber auf der Hand: „Wir profitieren vom in den letzten
Jahren aufgebauten Bekanntheitsgrad unseres Hauses und
seiner Produktionen. Und mit GREASE hatten wir einen
wirklichen Publikumsknüller auf der Affiche“.
Nahtlos an diesen Erfolg anknüpfen will Le Théâtre mit
dem nächsten Musical, das am 22. Oktober Premiere
feiert. Mit HAIR zieht wiederum eine der populärsten
Bühnenproduktionen überhaupt ins Krienser Theaterhaus.
„Unsere Regisseurin Marina Macura wird den kultigen
Stoff vom Staub der siebziger Jahre befreien. HAIR wird
zeitaktuell und frech auf die Bretter kommen“ kann der
künstlerische Leiter Andréas Härry bereits ankündigen.
Die musikalische Leitung wird wiederum von Arno Renggli
wahrgenommen.
Der Vorverkauf von HAIR ist bereits im Gange und – laut
Härry – „bereits hervorragend angelaufen“.
Abschluss der Frühlingsproduktion 2010
Der Horrorladen gefiel Zuschauern
und Kritikern
Noch selten hat eine
Zentralschweizer Musicalproduktion so einhellige
Kritiken eingefahren wie „Der
kleine Horrorladen“: Sowohl vom Publikum wie
auch - mit grosser Betonung - seitens von
Fachkreisen aus dem In- und Ausland wurde die
konsequente Regiearbeit, das fetzige Arrangement im
tollen Sound der Band sowie der grossartige Cast
gelobt.
Das schräge,
humorvolle und leider in der Schweiz immer noch
ziemlich unbekannte Stück erfüllte somit alle
grossen Erwartungen in künstlerischer Sicht. Die
Zuschauerzahlen blieben etwas unter den Hoffnungen
zurück. Die Derniére war dafür symptomatisch: 24
Grad, blauer Himmel und im Le Théâtre ist
Vorstellung….
Trotzdem wird das
gruselig-humorvolle Stück als eine der künstlerisch
erfolgreichsten Produktionen in die Annalen des
Hauses eingehen: Le Théâtre hat damit –
national und in Fachkreisen auch international
– seinen Ruf gefestigt als „kleine, feine
Bühne“ in der Welt des Musicals.
Diesen Ruf gilt es im
kommenden Herbst zu verteidigen. Und dazu greift Le
Théâtre quasi in den Olymp des Genres mit der
Produktion „GREASE“.
Die Vorverkaufszahlen für diese Produktion sind
bereits jetzt höchst motivierend und die Vorarbeiten
im vollen Gange
Abschluss der Herbst-Winter Aufführungen
2009/10 im Le Thâtre
Kriens-Luzern
EVITA begeisterte die Zentralschweiz
Am 3. Januar 2010 ging die letzte Aufführung
des Andrew Lloyd Webber-Klassikers EVITA über die Bühne
– vor ausverkauftem Haus, wie die allermeisten der
vergangenen, 33 Vorstellungen.
29 ordentliche und 4 Zusatzvorstellungen bewegten 11'150
Personen nach Kriens, was einer Belegung von über 95%
entspricht. „Wir hätten viel länger spielen können,
täglich kommen immer noch viele Ticketanfragen hinein“
kann Sonja Greber, Finanzverantwortliche von Le Théâtre
bestätigen. „Jedoch sind die Aufführungsrechte von EVITA
2010 anderweitig vergeben und unser Haus wird bald
wieder von anderen Events belegt“ sagt sie nicht ohne
Bedauern.
Die Gründe für diesen grössten Aufführungserfolg des
rein privatwirtschaftlich betriebenen Hauses seit der
Eröffnung im Herbst 2006 sieht Andréas Härry,
Programmleiter von Le Théâtre, in drei Bereichen: „Unser
Theater hat nach drei Jahren endlich genug Bekanntheit
erlangt, wir haben einen jährlich wachsende Anzahl von
Stammgästen und EVITA ist eines der bekanntesten Werke
dieses Genres überhaupt.“ Aber auch die Besetzung mit
hochklassigen Solisten erweist sich als Zugpferd.
Andréas Härry: „Ein Drittel unserer Gäste stammt nicht
aus der Zentralschweiz, sondern kommt aus allen Regionen
unseres Landes. Das zeigt, dass unser Theater mit seinem
Konzept – grosse Werke mit grossen Stimmen auf eine
kleine Bühne zu bringen – überregional ausstrahlt“.
Diesem Konzept wird auch 2010 die Treue gehalten. Zwei
ganz grosse Klassiker des Musicalgenres feiern Premiere
im Le Théâtre: Im Frühling kommt der kultig-amüsante
„Kleine Horrorladen“ („Little Shop of Horrors“) auf die
Bühne, und zwar auf Schweizerdeutsch! Und im Herbst hebt
sich der Vorhang über einem der populärsten Musicalwerke
überhaupt: „Grease“.
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